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Pferd und Umwelt - Reitwegbericht 2010
Im April lag ein Baum Richtung Anschwilerwald quer. Durch ein Telefon mit dem Förster Patrik Schilling ist dieses Hindernis sofort behoben worden und der Durch-gang rund um die Kaserne war wieder frei.
Im April wurden die Sträucher entlang der Letta-Piste von der Ortsbürgergemeinde St. Gallen geschnitten.
Auch war ein Gespräch mit dem Landwirt Martin Mock, St. Josefen, nötig. In gegenseitiger Abmachung wird nun drei- bis viermal pro Jahr das Grasbankett entlang der Letta-Piste von ihm gemäht gegen ein Entgelt.
Im Mai begaben sich der Präsident René Moser, Harry Vils und Alex Rutz mit Schaufel, Pickel und Beton Richtung Letta-Piste und Rosenweg. Ein Wunsch wurde Wirklichkeit, da an beiden Orten Tafeln gesetzt wurden. An der Letta-Piste mit dem Logo des Husaren Reitclubs, am Rosenweg mit den Logos des Husaren Reitclubs, des Reit- und Fahrvereins Waldkirch und des Regionalen Reitweg Verbandes RRV. Mit dieser Installation sind die Benutzer dieser Piste sowie des Rosenweges informiert, wer für den Unterhalt aufkommt.
Im Juni waren Unterhaltsarbeiten an der Letta-Piste angesagt. Bei strömendem Regen war eine Equipe von 8 Personen im Einsatz. Zum Glück gibt es wetterfeste und trainierte Mitglieder, die sich für diese Arbeitseinsätze melden. Wir würden uns freuen, auch jüngere Helfer zu finden, welche sich für diese Unterhaltsarbeiten melden. Im Namen des Vorstandes danke ich im voraus.
Eine Woche später, bei schönstem Sommerwetter, wurde der Rest der Reitpiste in Angriff genommen. Jetzt fehlte noch das Pünktli auf dem i und am 1. Juli wurde das Grasbankett zum 2. Mal gemäht.
Ende September sagte der Sommer langsam auf Wiedersehen und somit wurde das Grasbankett zum 3. Mal gemäht.
Zur gleichen Zeit wurde auch die Zahlung für das Mähen des Grasbankettes an Martin Mock ausbezahlt.
Anfangs November bekam ich die Mitteilung von Jeannette Mettler, dass die schon mehrmals ausgebesserte, aber immer wieder nasse und tiefe Stelle beim Schilt-ackerweg, wieder in schlechtem Zustand sei. Nach einer Besichtigung nahm ich Kontakt auf mit Walter Link, dem Förster der Ortsbürgergemeinde St. Gallen. Er informierte mich, dass in diesem Waldstück in den nächsten Monaten geholzt werde und eine Wegsanierung erst anschliessend erfolgen könne. Wir vereinbarten einen gemeinsamen Besichtigungstermin im März.
Ende November war es wieder soweit und zum letzten Mal in diesem Jahr musste die Letta-Piste von Laub, Unkraut und einigem Abfall befreit werden. Der Ruf nach jungen Pistenpflegerinnen wurde erhört. 10 Junioren vom Stall Ahorn meldeten sich zum Einsatz. Mit total 21 Helferinnen und Helfern in allen Altersstufen durften wir eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Entsprechend speditiv konnten die Arbeiten erledigt werden. Gemeinsam geht’s eben doch am besten und schnellsten. Herzlichen Dank an die Helferinnen und Helfer.
Mitte Dezember bekam ich ein Mail vom Stall Ahorn dass der Sitterstrandweg durch einen querliegenden Baum schlecht zu bereiten sei. Sofort informierte ich den zuständigen Förster, damit diese Behinderung behoben wird. Dank dem guten Draht zu den Behörden werden wir immer vorzüglich bedient, was nicht selbstverständlich ist. Auch von meiner Seite erfolgte ein telefonisches Dankeschön.
Galopppiste im Steineggwald Diese Piste wird sehr rege benutzt. Mit Handarbeit konnte dieses Mal aber nicht viel ausgerichtet werden. Es mussten Maschinen eingesetzt werden. Tobias Forrer hat die Piste von Laub befreit inkl. Sand eingefüllt. Die wesentliche Arbeit aber waren die ca. 10 nassen Stellen zu sanieren und Rohre einzulegen.
Im Januar erhielten wir von mehreren Reiterinnen und Reitern die Information, dass sich beim Hof Rötelbach in Waldkirch der neue Umgehungsweg in keiner Art und Weise für die Benutzung mit Pferden eigne, ja geradezu gefährlich sei. René und ich besichtigten den Weg. Anschliessend hat René den Gemeinderat von Waldkirch in einem Schreiben auf die gefährliche Situation hingewiesen und gebeten, diesen Weg auf minimal 2 Meter zu verbreitern und zu befestigen. Die Stellungnahme des Gemeinderates ist noch offen.
Unser Präsident hat im Rahmen der Diskussion um die Verkehrssicherheit im Bereich des Reitstalls Ahorn das Projekt „Passage Ochsenweid“ aufgegleist. Ziel ist es, den vom Stall Ahorn wegführenden Weg via Zielhang Schiessstand Ochsenweid zum Sitterstrandweg für Pferde begehbar zu machen. Das Projekt ist zur Zeit in der Planungsphase.
Ihr seht, auch im diesem Vereinsjahr wird wieder einiges los sein im Ressort Pferd und Umwelt.
Mit besten Reitergrüssen
Marlies Schaut, Chefin Reitwege
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Pferd und Umwelt - Reitwegbericht 2009
Zurückschneiden der Sträucher entlang der Letta-Piste. Mitte März 2009 wurden von der Ortsbürgergemeinde der Stadt St. Gallen sämtliche herein -wachsenden Sträucher inkl. Grasstreifen zurückgeschnitten. Diese Arbeiten werden laut Vertrag aus dem Jahre 1983 von der Ortsbürgergemeinde St.Gallen übernommen.
Neue Beschilderung Lettapiste

Specht- und Eichhörnliweg.
Wie im Reitwegbericht 2008 berichtet wurde, beschädigte das Militär den Specht- und Eichhörnliweg. Nach einigen Telefonaten mit dem Förster wurde der Eichhörnliweg anfangs April durch das Militär mit Baggern und 100 Kubik Schnitzeln in den alten guten Zustand versetzt.
Im Monat Mai wurde St. Gallen von heftigem Sturm mit Hagelschäden heimgesucht. Natürlich blieben unsere Reitwege auch nicht verschont. Mit Telefonanrufen und Mails informierte man mich, dass diverse Wege von querliegenden Bäumen so rasch wie möglich befreit werden sollten.
Auch wurde die obligatorische Pacht von Fr. 200.00 an die Besitzerin der Verbindung Hauptstrasse- Engelburg-Haldenweg ausbezahlt.
Eine Verbindung vom Erlacker Richtung Engelburg ist nach einem telefoni-schen Kontakt mit dem Förster der Ortsbürgergemeinde St. Gallen Ost, nach einem Abrutsch gesichert worden, damit der Durchgang mit Pferden wieder möglich war.
Im Juli war wieder eine grosse Reitwegsanierung angesagt. Der Rosenweg im Andwiler Moos musste neu eingekiest werden. In Zusammenarbeit mit der Korporation, dem Reit- und Fahrverein Waldkirch und dem Regionalen Reitweg Verband RRV ist diese Sanierung ausgeführt und finanziert worden. Nun präsentiert sich dieser von Reitern rege benutzte Weg in maximalem Zustand. Ein Augenschein vor Ort vom Präsident und mir bestätigte diesen Eindruck. Eine Beschilderung des Rosenwegs folgt.
Am 04. August waren René und ich bei einer Besichtigung der neuen Umfahrungsstrasse Schilt Acker-Engelburg anwesend. Mit dabei waren Stefan Klein Baudepartement, Kant. St. Gallen, Thomas Wild, Kantonspolizei St. Gallen, Andreas Haltinner, Gemeindepräsident Gaiserwald. Nun wurde diskutiert, an welchem Ort für uns Reiter die übersichtlichste Stelle für die Strassenüberquerung wäre und die aus Sicht der Experten günstigste Stelle provisorisch definiert.
Mitte August wurde die Letta-Piste von Peter Zeller und seiner Equipe, vom wildwachsenden Gras inkl. Gebüschen befreit.
Am 09. September stand wieder einmal eggen auf dem Kalender. Bei einer Vorortbesichtigung präsentierte sich die Reitpiste wieder in gutem Zustand. Was jetzt noch bevorstand war das Jäten.
Ende November wurde die Letta-Piste gelaubt und von Unkraut befreit. René, Harry, Paul, Jeannette und Brigitte engagierten sich für diesen Einsatz. Markus Fuchs, gerade auf der Letta-Piste unterwegs, fand lobende Worte für unseren Einsatz und sponserte dem Helferteam spontan das Mittagessen. Er sicherte uns zu, er werde bei einem der nächsten Arbeitseinsätze auch selbst wieder Hand anlegen. Das ist doch eine tolle Offerte! Es würde uns natürlich auch freuen, weitere initiative und fite Husaren Mitglieder bei den Unterhaltseinsätzen begrüssen zu dürfen. Besten Dank im Voraus!
Verkehrssituation Spisegg. Am Freitag, 04. Dezember fand eine Besichtigung und Besprechung über die sehr gefährliche Verkehrssituation beim Stall Ahorn statt. Wir konnten dieses Treffen organisieren mit der Teilnahme von Thomas Wild, Kantonspolizei St. Gallen, Bernhard Schnyder, Stadtpolizei St. Gallen und Othmar Thür, Bauamt Gaiserwald. Vom HRC waren der Präsident René Moser, Jeannette Mettler und Andrea Heim, Stall Ahorn, anwesend. Man war sich rasch einig, dass ein Spiegel beim Spiseggweg die unübersichtliche Situation ent-schärfen würde. Am 3. Februar 2010 meldete uns Fritz Diethelm von der Stadt-polizei St. Gallen, dass der Spiegel montiert wurde. Die Rückmeldungen der Reiterinnen und Reiter waren positiv, was wir umgehend an die Polizei und das Bauamt weiterleiteten mit einem herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Reitpiste Steineggwald. Einmal mehr hat sich die Galopppiste sehr bewährt. Sie wurde täglich benutzt. An Unterhaltsarbeiten wurde folgendes in Fron-arbeiten ausgeführt: Die Piste von Laub und Windholz gesäubert inkl. Wasser-abläufe gereinigt. Auch einige Karren Sand verteilt und wo nötig ausgeebnet. Ein Unwetter hatte einmal mehr das Steilstück ausgeschwemmt. Bauer Forrer brachte es wieder ins Lot. Die Finanzierung erfolgte durch Sponsorenbeiträge, die Edy Tanner mobilisieren konnte. Vielen Dank an Edy Tanner für sein Engagement.
Mit besten Reitergrüssen
Marlies Schaut
Chefin Reitwege
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