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Lettapiste
Unsere Paradestrecke ist die "Lettapiste", mit einer Länge von 1050 Metern. Sie führt rechtsseitig entlang der Autobahn Richtung Zürich und verbindet das Wegnetz von Abtwil und St.Josefen mit dem Raum Breitfeld, Gossau. Der Unterhalt ist aufwändig und kostspielig. Jährlich müssen auf der ganzen Länge die Sträucher und das Gras geschnitten werden. Periodisch muss auch der Sandbelag ergänzt werden. Dank dem Entgegenkommen der Behörden und deren Verständnis für unsere Bedürfnisse ist es möglich diese einmalige Galoppstrecke zu unterhalten.
Specht- und Eichhörnliweg Die beiden Wege im Wissholz stellen eine abwechslungsreiche Passage im Raum Breifeld Anschwilen dar. Der Weg wurde durch Militärübungen stark beschädigt, ist aber nach Instandsetzungsarbeiten durch die Waffenplatzverwaltung wieder in gutem Zustand. Mit der Besitzerin des Waldes konnte die Benützung der beiden Wege durch die Reiter offiziell geregelt werden. Ende Oktober konnten wir deshalb grünes Licht zur Wiederbenützung des Specht- und Eichhörnliweges geben. Der natürliche Unterbau erlaubt einen schönen Galopp bei trockenem Wetter. Wir sind jedoch froh, wenn die Gangart hier den Bodenverhältnissen angepasst wird.
Specht- und Eichhörnli-Weg – Diskussionsgrundlage von Dr. Otto Bernhardsgrütter
Am 15. Februar 1980 hatten wir (der Husaren Reitclub in Vertretung des OKV) mit der Kasernen-Verwaltung Herisau (resp. dem damaligen EMD) einen Vertrag über Reitweg-Rechte abgeschlossen. Darin enthalten war der viel benützte und wichtige Weg am Südrand des Oberberger Waldes (Wissholz). Nach Eröffnung des Waffenplatzes Neuchlen Anschwilen wurde dort einfach ein Reitverbot erstellt, was dem Vertrag eindeutig zuwiderlief. Nach mehreren Diskussionen fanden wir die Lösung, dass wir auf das dortige Reit-weg-Recht verzichten, wenn wir im Tausch dafür ein Wegrecht im Specht- und Eichhörnli-Weg erhielten, die sich im Oberberger Wald (Wissholz) befinden, der der Kath. Administration gehört. Diese Lösung wurde beidseits sehr begrüsst. Tatsächlich hat der Förster Weibel beide Wege mit Holzschnitzel belegt, wofür wir die Rechnung für Schnitzel und Arbeit von Fr. 17'000.00 bezahlten. Diese Rechtsände-rung wurde aus unbegreiflichen Gründen von den damals Verhandelnden nicht schriftlich fixiert, was man jetzt unbedingt nachholen sollte. Es war vereinbart, dass im Umtausch für das Reitweg-Recht am Südrand des Wiss-holzes der Husaren Reitclub gleiches Reitweg-Recht auf dem Specht- und Eich-hörnli-Weg erhalte, wobei der Unterhalt dem Husaren Reitclub obliegt. Die beiden Wege sollten nun in absehbarer Zeit unbedingt saniert werden und wir würden es begrüssen, wenn die damalige Abmachung noch schriftlich bestätigt würde.

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